SV Förste - SV Scharzfeld
1:7 (1:3)

Grosse Enttäuschung und Ernüchterung beim SV

In einer in allen Belangen einseitigen Partie konnten die Gäste aus Scharzfeld einen souveränen Auswärtssieg einfahren.

Das Vorhaben gegen Scharzfeld zu gewinnen, gegenzuhalten oder wenigstens einen Punkt zu ergattern hatte schon nach zwei Spielminuten seinen ersten Rückschlag erhalten. Ein nicht gut geklärter Kopfball landete postwendend beim Gästestürmer der überlegt einnigte. Weitere individuelle Fehler ermöglichten den Gästen nach einer Ecke wiederum per Kopf das 2:0 (10 Min.) Förster Angriffe wurden nur zaghaft und nicht mit dem nötigen Zug vorgetragen. Trotzdem verkürzte Isa Chakimov nach Einzelleistung in der 25 Min. auf 1:2. postwendend viel aber in der 33 Minute wiederum per Kopf das 3:1. Ein Stellungsfehler in der Abwehr machte es dem Gästestürmer leicht. Bis zur Pause verlief das Spiel dann schleppend.

In der zweiten Hälfte sollte mit Engagement und hoher Laufbereitschaft das Spiel noch gedreht werden. In der 46. Min hatte D. Stein den Anschlusstreffer auf dem Fuß, aber der Ball rutschte cm am Tor vorbei. Das machte Mut. Doch die große Enttäuschung kam im direkten Gegenzug. Ein nicht ausreichend geklärter Ball fiel einem Scharzfelder Angreifer vor die Füße, der hielt mal einfach drauf, drin. 1:4. Nun gingen die Köpfe der SV Kicker nach unten. Keine 5 Minuten später zeigte der Schiri auf den Elfmeterpunkt. Berechtigt? Unberechtigt? Clever auf jeden Fall! Der Strafstoß wurde sicher zum 1:5 verwandelt. Zwischen der 50 und 75 Minute konterte Scharzfeld dann den SV clever aus und baute die Führung auf 7:1 aus, die bis zum Schluss Bestand hatte.

Fazit (R. Schlenczek):
Eine aus meiner Sicht nicht zu erklärende Leistung der Mannschaft vor heimischer Kulisse. Man kann im Fußball schlechte Tage haben und nicht gut spielen. Aber sich gegen eine Niederlage stemmen; kämpfen, auf die Zähne beißen  und sich den "A...." aufreißen, das kann man als Trainer, Betreuer, Vorsitzender und vor allem als Zuschauer erwarten.

Die gesamte Mannschaft ließ aber Kampfgeist, Willen, Laufbereitschaft und Teamgeist vermissen. Das tat mir persönlich leid und sehr weh.

Das wir ein Fußballspiel verloren haben, kann man aufarbeiten und wegstecken. Das wir aber nach dem Spiel eine weitere Niederlage einstecken mussten, geht nicht spurlos an mir vorüber...

Bericht: Robin Schlenczek